In der Presse 13.02.10

Knittel-Gewinnspiel: 1000 Liter Avia Heizöl für Andrea Kreß

Fulda. „Dieser Gewinn erwärmt nicht nur mein Herz, sondern auch unser Drei-Familien-Haus“, witzelt Andrea Kreß. Die Freude über ihren Sieg beim Heizölgewinnspiel des Fuldaer Unternehmens Knittel MobileEnergie ist ihr anzusehen. Mit einem strahlenden Lächeln nimmt die 41-Jährige aus Hosenfeld-Brandlos gemeinsam mit ihrem Mann Lothar Kreß den Gutschein über 1000 Liter Avia Heizöl sowie einen üppigen Strauß roter Rosen aus den Händen des Knittel-Geschäftsführers Ulrich von Keitz entgegen.

„Im Namen der Knittel-Belegschaft gratuliere ich Ihnen herzlich und freue mich, dass eine langjährige Kundin das diesjährige Gewinnspiel für sich entscheiden konnte“, erklärt von Keitz und fügt hinzu, das Heizöl werde selbstverständlich frei Haus geliefert, wann immer es gewünscht sei. „Damit ist der nächste Winter gerettet. Ich freue mich schon auf die Zeit vor dem Kaminofen“, betont Andrea Kreß. Für die Knittel-Kundin ist dies laut eigener Aussage der erste Gewinn überhaupt: „Bisher hatte ich bei Gewinnspielen einfach kein Glück. Und dann gewinne ich gleich 1000 Liter Heizöl – einfach phantastisch!“

 

 

 

In der Presse am 06.02.10

Jugendschutz kontinuierlich und flächendeckendeckend umsetzen

Fulda. Eine Präventiv-Initiative ist nur so gut, wie sie gelebt wird. Darin waren sich Knittel-Geschäftsführer Udo Weber, Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel und Karl-Heinz Bunzentahl kaufmännischer Leiter der Shell-Station in der Kreuzbergstraße, einig. Seit einigen Monaten engagiert sich Knittel MobileEnergie im Schulterschluss mit der Stadt Fulda, um dem Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen. Seit Ende vergangenen Jahres arbeiten die 80 Tankstellenpartner nach dem "Aktionsplan Jugendschutz" und führen unter anderem im Bedarfsfall Ausweiskontrollen durch. Eine Befragung unter diesen Partnern zeigte klar: Der Schutz der Jugendlichen ist auch in ländlichen Regionen wichtig. "Hier sehen ich unsere Mitarbeiter immer wieder mit der Problematik konfrontiert", so Udo Weber. In den meisten Fällen reagierten die jungen Kunden bei einer Ablehnung jedoch verständnisvoll. "Das ist sicherlich auch auf das fundierte Hintergrundwissen unserer Mitarbeiter zurückzuführen, die eigens für die Kommunikation geschult wuden." Dennoch: Alibi-Käufe durch ältere Jugendliche könne man nicht verhindern. Was ist zu tun? "Gemeinsam planen wir für das Führjahr eine große Mitternachtsaktion an der Shell-Station in der Kreuzbergstraße", stellt Dr. Dippel den nächsten Schritt im Aktionsplan vor. Dabei werde gemeinsam mit den Vertretern des städtischen Jugendamts ein Alternativprogramm für die Jugendlichen erarbeitet und voraussichtlich im April umgesetzt - unter anderem mit dem Ausschank von alkoholfreien Getränken und Mitmach-Aktionen. 

In der Presse 28.01.10

Shell-Station in Lauterbach mit neuem Bistro – Service rund um die Uhr

Lauterbach. „Lecker!“ Im funkelnagelneuen Bistro in der Shell-Station in Lauterbach ist der Name Programm. Hier finden Anwohner und (Durch-)Reisende gleichermaßen Gelegenheit, in stilvoller, gemütlicher Atmosphäre zu frühstücken, ein Mittagessen zu genießen oder sich mit Geschäftspartnern bei einem Snack in aller Ruhe auszutauschen. Vom Latte Macchiato bis zum frischen Kakao, von Rührei bis Lachs-Schnitten, von Krapfen bis Blechkuchen, von heißen Würstchen bis Eintopf – das Angebot ist nicht nur reichhaltig, sondern wird auch rund um die Uhr frisch zubereitet.

Statt nüchterner Tankstellen-Atmosphäre elegante Inneneinrichtung, statt Fast-Food Hausmacher Kost und ein leckeres Speisenangebot aus eigener Herstellung: Inhaber Detlef Lasrich setzt auf Qualität: „Meinem Team und mir ist es wichtig, dass sich unsere Gäste wohlfühlen und gerne wiederkommen. Die Kunden sind anspruchsvoller geworden. Heutzutage wird auch bei der Unterwegs-Versorgung auf gute Lebensmittel geachtet, die man in entsprechendem Ambiente genießen möchte.

Dem tragen wir Rechnung.“ Daher hat sich der gebürtige Berliner viele Anregungen für das Angebot in seinem 80 Quadratmeter großen Bistro bei Besuchen in Cafés und Bistros an Flughäfen, Autobahnraststätten und Bahnhöfen geholt. „Die Idee hatte ich eigentlich schon vor fünf Jahren. Aber es hat eine Zeit gebraucht, bis wir das richtige Konzept gefunden und umgesetzt hatten“, so der Knittel-Tankstellenpartner.

Anfang des Jahres konnte eröffnet werden. Seitdem betreut das eigens geschulte Servicepersonal 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche die Gäste. „Wir haben ein breites Kundenklientel – vom Lkw-Fahrer, der bei uns einen Zwischenstopp einlegt, über den Anwohner, der hier auf dem Weg zur Arbeit frühstückt, bis hin zum Geschäftsmann, der sich mit Partnern zu einer Besprechung trifft“, erklärt der 50-Jährige.

Deflef Lasrich kennt die meisten seiner Gäste sogar persönlich. „Das ist über die Jahre so gewachsen. Viele Kunden schätzen es, dass sie hier in netter Runde bei einer Tasse Kaffe plauschen können. Der freundschaftliche Kontakt zu unseren Gästen gehört bei uns, wie bei allen Gastronomen, einfach zum Service dazu.“

 

 

In der Presse 15.05.07

 AVIA führt klimafreundlicheres Benzin ein

AVIA, mit über 800 Stationen einer der größten Tankstellenbetreiber in Deutschland, führt einen neuen CO2-optimierten Kraftstoff ein. Mit AVIA Super E10 erweitert das Unternehmen sein Sortiment umwelt- und klimafreundlicher Kraftstoffe um ein Super Benzin mit einem deutlich höheren Bioethanolanteil, als dies bei heute handelsüblichem Super oder Super Plus der Fall ist. Dadurch können die CO2-Emissionen pro Liter um ca. 220 Gramm reduziert werden. Nach einer Testaktion in Nürnberg startet die offizielle Markteinführung von AVIA Super E10 jetzt an sechs Stationen in Dortmund. In der Folge werden bundesweit weitere Stationen folgen.

Für Benzin liegt die gesetzlich vorgeschriebene Beimischungsmenge derzeit bei unter zwei Prozent. Durch den mehr als fünfmal höheren Bioethanolanteil im neuen AVIA-Kraftstoff wird der CO2-Ausstoß so deutlich reduziert, dass ein Auto mit sieben Liter Verbrauch auf 100 Kilometern, pro Kilometer 15 Gramm weniger klimaschädliches CO2 verursacht. Und der hohe Ethanolanteil hat noch einen weiteren Vorteil: Die Oktanzahl des Super Benzins wird erhöht. Mehr Leistung und weniger Emissionen also, doch für die Kunden gibt es noch einen weiteren Grund zur Freude, denn der Preis ist gegenüber herkömmlichem Super Plus ca. drei Cent günstiger. Im Vergleich zu den von einzelnen Mineralölgesellschaften angeboten Premiumkraftstoffen bleibt AVIA Super E10 mit etwa sechs bis zehn Cent sogar deutlich unter deren Preisen.

AVIA erwartet durch den Start des E10-Kraftstoffs eine deutliche Beschleunigung der Freigabenerteilung durch die Automobilindustrie.

Volkswagen und Porsche haben bereits vor einigen Monaten Freigaben für den Einsatz von E10 veröffentlicht. So hat VW mitgeteilt, dass alle Benzinmotoren ab Januar 2006 für den Einsatz von E10, also auch AVIA Super E10, freigegeben sind. TOYOTA Deutschland hat sogar eine Freigabe für alle mit Super Kraftstoff betriebenen Modelle ab Produktionsjahr 1996 erteilt.

Auch alle Porsche-Motoren können den CO2-Effekt und die Leistungssteigerung des neuen Kraftstoffs bereits nutzen, wie das Unternehmen anlässlich des Autosalons in Genf gemeldet hat. Darüber hinaus sind beispielsweise auch die Fahrzeuge aus der aktuellen Modellpalette von Saab tauglich für den E10-Einsatz. AVIA erwartet auch von weiteren Herstellern in Kürze Freigaben, da beispielsweise alle deutschen Automobilhersteller bei ihren Exporten nach Nordamerika eine Betankung mit zehn Prozent Ethanolgehalt erlauben.

15.05.07 – treffpunkt-tankstelle

 

 

In der Presse 04.04.2007

Abschied von den "Urgesteinen" Alfred SCHENK und Günter WILHELM

 

Abschied nehmen von zwei langjährigen Mitarbeitern hieß es kürzlich beim Unternehmen Knittel. Mit Alfred Schenk und Günter Wilhelm verlassen "zwei Urgesteine" das Unternehmen, erklärte Willi Knittel in seiner Laudatio. Bereits seine Lehre absolvierte Alfred Schenk im Unternehmen, damals noch bei der Firma Ernst Knittel, Kohlenhandel und verdiente im ersten Lehrjahr, das war 1958, 50 D-Mark. Stationen des gemeinsamen Arbeitslebens ließ Knittel Revue passieren. Alfred Schenk habe den Außendienst in Vogelsberg und Rhön erfolgreich aufgebaut und geleitet. Mehr als ein halbes Leben habe Schenk dem Unternehmen gewidmet und dabei seien auch zwischen den Familien freundschaftliche Bande entstanden.

Seit 1968 gehörte Günter Wilhelm dem Unternehmen Knittel an und hatte zuletzt die Funktion des Geschäftsführers für das Handelsgeschäft inne gehabt. Der Kontakt zur Kundschaft sei sein Lebenselexier. Fleißig, engagiert und aufmerksam habe er die Interessen des Unternehmens vertreten und sich einen Platz in der Unternehmensspitze erarbeitet. Dass die beiden ehemaligen Mitarbeiter eine Lücke hinterlassen, die es jetzt zu schließen gelte, verdeutlichte in seiner Ansprache Udo Weber.

Während Schenk sein Engagement stets in der Maximierung der Kundenzufriedenheit gesehen habe, sei für Wilhelm die Optimierung der Unternehmensziele Dreh- und Aneglpunkt seiner Tätigkeit gewesen. Mit den besten Wünschen für weiteres Glück und Gesundheit im Ruhestand wurden die beiden Mitarbeiter im Kreis von rund 70 geladenen Gästen und Mitarbeitern in geselliger Runde verabschiedet.

 

04.04.2007 Osthessen-News

 

In der Presse 14.02.2007

Energie, die in Bewegung hält
Knittel liefert vielfältige mobile Energien

 

 "Eine Idee mehr – eine Spur netter" so lautet der Slogan und bezeichnet das vielfältige Engagement des Unternehmens sowie den Anspruch an sich selbst. Zunächst einmal sind es die mobilen Energieträger für die der Name Knittel steht. Hierzu gehört jede Form frei handelbarer Energie, dazu zählen Mineralöl, Autogas, Biogene-Kraftstoffe und Holzpellets.

Mit den drei Begriffen Mobilität, Wärme und Sicherheit lässt sich das Portfolio des Handelsunternehmens beschreiben. Enthalten sind darin auch die modernen, zeitgemäßen Energievarianten. So bilden einerseits die mineralischen Kraftstoffe ein Kerngeschäft, andererseits ist der Blick auf Biogene-Kraftstoffe und Autogas gerichtet. Bio-Diesel und Autogas werden bereits seit Ende der 80er Jahre im Unternehmen angeboten. Eine wirtschaftlich interessante Alternative sind diese Kraftstoffvarianten in den letzten Jahren geworden. Für die Autogasversorgung sind zwölf Anlagen geplant wovon bereits sieben realisiert sind.

Doch hinter dem ersten Teil des Slogans "eine Idee mehr" verbirgt sich auch die breite Palette an Schmierstoffen für Kraftfahrzeuge, für Industrie und Handwerk oder auch für die Land- und Forstwirtschaft. Diese gesamte Produktlinie ist ein wichtiges Standbein des Unternehmens.

Und nicht zu vergessen ist der Handel mit den Heizstoffen, dazu zählen drei Heizölsorten und Holzpellets. "Ökonomisch gesehen ist Heizöl der interessanteste Heizstoff. Auch bei diesem konventionellen Energieträger gibt es heute hochwertige Sorten die in Verbindung mit einem neuen Heizöl-Brennwertkessel nicht nur ökonomisch sondern auch ökologisch große Vorteile bieten. Ein solches System kann auch problemlos mit einer Solaranlage intelligent optimiert werden." erläutert Geschäftsführer Ude Weber.

"Gerade das Heizen mit Holzpellets ist komfortabel und sichert heimische Wertschöpfung. Die Vorteile von Pellets liegen auf der Hand. Was bisher für Öl- und Gasheizungen galt, nämlich die komfortable Bedienung, gilt auch für Pellets-Heizungen. Lästiges Holzschleppen fällt weg. Pellets werden aus Vorratsbehältern automatisch und elektronisch in den Brenner befördert.

Wer sich über Modernisierung seines Heizsystems aus ökonomischer und ökologischer Sicht interessiert, kann sich direkt im Hause Knittel per Email an vertrieb[at]knittel.de oder telefonisch unter der Rufnummer (0661) 83910 Informationen anfordern.

 

14.02.2007 Marktkorb Sonderteil "Bauen & Wohnen"

 

In der Presse 14.06.2005

Billigstation in Kaiserwiesen nun in Betrieb

Kunden noch skeptisch

 

FULDA (vn) Die Fulming-Tankstelle der Fuldaer Firma Knittel am Fachmarktzentrum Kaiserwiesen hat ihren Betrieb aufgenommen – und die Kunden reagieren noch zögerlich. „Die Autofahrer müssen sich offenbar noch daran gewöhnen, dass sie nur mit EC-Karte zahlen können und kein Tankwart an der Kasse auf sie wartet“, erklärte Knittel-Pressesprecherin Sabine Ick auf Anfrage.

Bezahlt wird an der Station ausschließlich mit der Bankkarte („electronic cash“), Kreditkarten und Bargeld werden an der Anlage nicht akzeptiert. An den acht Zapfpunkten können nur Personenwagen betankt werden, für Lkw ist die Nutzung nicht möglich. Die Zufahrt zu der Tankstelle führt über die reguläre Anfahrt zu dem Fachmarktzentrum.

Die Knittel-Sprecherin sagte, Ziel sei es, mit dem Kraftstoffpreisen um zwei Cent unter dem Niveau der Markentankstellen in Fulda und um einen Cent unter dem Preisniveau der freien Tankstellen zu bleiben. Dies sei bisher auch eingehalten worden. Die Automatentankstelle ist 24 Stunden geöffnet.

 

14.06.2005 Fuldaer Zeitung

 

 

In der Presse 22.03.2005

Tankstellenbau beginnt

Ab Mai soll es in den Kaiserwiesen Benzin geben

 

FULDA (FZ/af) Gut ein Jahr nach der Eröffnung des Einkaufszentrums Kaiserwiesen soll Anfang April der Bau für die seinerzeit schon geplante Tankstelle der Fuldaer Firma Knittel auf dem Gelände beginnen.

Wie Geschäftsführer Udo Weber in einer Pressemitteilung erläutert, starten bereits in dieser Woche die ersten Arbeiten wie Erdaushub, Entwässerung, Behältereinbau und Tanktechnik. Rund zwei Wochen später sollen die Elektroinstallationen folgen. Die Inbetriebnahme unter der Knittel-Hausmarke „Fulmin“ (Fuldaer Mineralölgesellschaft) sei Anfang Mai geplant. „An jeder Zapfsäule ist eine separate EC-Tankautomaten-Anlage angebracht, es kann ausschließlich mit EC-Karte getankt werden“, ergänzt Weber.

Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Zimmer aus Fulda. Auf dem Dach der Tankstelle wird nach Webers Angaben eine Solaranlage installiert. Da sich das Unternehmen bereits seit längerem mit alternativen Energien auseinander setze, sei es folgerichtig, auch bei eigenen Bauvorhaben alternative Energien zu nutzen, erläutert der Geschäftsführer.

Gerade die Dächer von Tankstellen seien für die ideale Sonnen-Ausrichtung und damit für Solaranlagen bestens geeignet. „Wir sehen diese Investition in eine alternative Energieform als eine sinnvolle Investition in die Zukunft an.“ Dank der entsprechenden Gesetze gelten Solaranlagen als attraktive Investments.

Was Benzin und Diesel an der Tankstelle kosten sollen, steht nicht in der Pressemitteilung des Unternehmens. Bislang hatte es geheißen, die Literpreise würden einen Cent unter dem Niveau der freien Tankstellen liegen. Eine Anfrage unserer Zeitung zur Preisgestaltung ist bis gestern Abend nicht beantwortet worden.

Das Hin und Her um die Kaiserwiesen-Tankstelle hatte im letztjährigen OB-Wahlkampf zu erbittertem Streit geführt. Nachdem der Landkreis die Tankstelle zunächst wegen der Nähe zu einem Wasserschutzgebiet nicht genehmigt hatte, gab das Regierungspräsidium Kassel schließlich doch grünes Licht.

 

22.03.2005 Fuldaer Zeitung

 

 

In der Presse 08.12.2004

Billigtankstelle kann kommen

Dem Regierungspräsidium reicht Videokontrolle in den Kaiserwiesen aus

 

FULDA/KASSEL (vn) Das Regierungspräsidium hat der Firma Knittel nun doch eine Baugenehmigung für den Bau der Automatentankstelle in den Kaiserwiesen zugesagt. Das Landratsamt in Fulda hatte die Baugenehmigung zunächst verweigert, weil an einer nicht überwachten Automatentankstelle im Wasserschutzgebiet die Gefahr und die Folgen eines Tankunfalls besonders groß seien. Gegen diesen Bescheid hatte Knittel beim Regierungspräsidium Widerspruch eingelegt.

Gegenüber den Knittel-Geschäftsführern Udo Weber und Ulrich von Keitz sowie Lothar Hellmann von der Kaiserwiesen-Projektgesellschaft erklärten Ernst Bergbauer, Leiter des Staatlichen Umweltamts in Bad Hersfeld und Dezernatsleiterin Christiane Schäfer, dass die Erfüllung einiger Auflagen ausreiche. Das Umweltamt, das ein Dezernat des Regierungspräsidums Kassel ist, fordert, dass eine Betankung auf maximal 90 Liter begrenzt werden muss. Gleichzeitig verlangt das Umweltamt eine Videoüberwachung und/oder eine regelmäßige persönliche Kontrollen vor Ort. Diese Videoanlage kann, so sagte das Amt zu, auch aus den Verwaltungsräumen des Unternehmens überwacht werden. Udo Weber sagte, der tägliche Kontrollgang eines Mitarbeiters sei ohnehin geplant.

Bergbauer erklärte, bei Probebohrungen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens sei eine zwölf Meter dicke Tonschicht festgestellt worden. Zusammen mit den technischen Auflagen sorge die meterdicken Tonschicht für eine höhere Sicherheit als bei anderen Tankstellen. Das Regierungspräsidium sicherte Knittel zu, dass noch in diesem Jahr eine Entscheidung im Sinne der getroffenen Übereinkunft fallen werde.

Knittel will die Tankstelle im April 2005 eröffnen. Die Investitionssumme, über die Knittel keine Angaben machen will, wird auf knapp eine Million Euro geschätzt.

 

08.12.2004 Fuldaer Zeitung

 

 

In der Presse 09.11.2004

Knittel will widersprechen

„Mit Personal zu teuer“

 

FULDA (vn) Der Fuldaer Mineralölhändler Knittel wird gegen die mit Auflagen versehene Baugenehmigung des Landkreises Fulda für die Automaten-Tankstelle in den Kaiserwiesen förmlich Widerspruch einlegen. Das kündigte Knittel-Pressesprecherin Sabine Ick an.

Der Landkreis hatte den Bau der Tankstelle in dem Wasserschutzgebiet der Kaiserwiesen genehmigt, aber zur Auflage gemacht, dass die Station mit Personal geführt werden muss, das die Zapfsäulen im Falle eines Unglücks manuell abschalten kann (unsere Zeitung berichtete).

Knittel werde gegen den Bescheid der Unteren Wasserbehörde vermutlich noch in dieser Woche Widerspruch einlegen, weil die Station bei Erfüllung der Auflage nicht mehr wirtschaftlich arbeiten könne, sagte Ick. Konzipiert ist die Tankstelle für einen Betrieb mit vier Zapfsäulen im reinen Automatenbetrieb.

Die Bagger, die derzeit auf dem für die Tankstelle vorgesehenen Grundstück stehen, stünden mit dem Tankstellenprojekt der Firma Knittel in keinem Zusammenhang.

 

09.11.2004 Fuldaer Zeitung

In der Presse 08.11.2004

„Tankstellenbau war nicht forciert“

Großhändler Knittel weist Grünen-Kritik zurück

 

Fulda (vn) Der Fuldaer Mineralölhändler Knittel hat die öffentlichen Vorwürfe von Bündnis90/Die Grünen zurückgewiesen. Die Firma habe weder den Bau einer Tankstelle in den Kaiserwiesen betrieben, noch besitze sie eine Monopolstellung in der Region, heißt in einer Presseerklärung.

Das Unternehmen habe den Bau der Tankstelle in dem Wasserschutzgebiet nicht forciert. Der Bebauungsplan mit Tankstelle sei von der Politik bereits entschieden worden, bevor dem Unternehmen angeboten worden sei, diese vorgesehene Tankstelle zu betreiben.

Von einer Monopolstellung des Unternehmens Knittel in der Region könne keine Rede sein, heißt es weiter. Die Marktanteile seien in der Stadt Fulda und im Landkreis ausgewogen: Von insgesamt 17 Tankstellen im Stadtgebiet betreibe Knittel drei Tankstellen. Im Kreis Fulda sei das Unternehmen Knittel mit 15 von insgesamt 49 Tankstellen vertreten.

Wenngleich das Unternehmen die Absätze der Mitbewerber nicht kenne, schätze es, dass sein Marktanteil im Stadtgebiet bei 25 Prozent vom Gesamtabsatz liege, im Landkreis bei 20 Prozent. Es würden weder in der Stadt noch im Landkreis weitere Tankstellen von Knittel beliefert. Aus den genannten Zahlen sei es nicht nachvollziehbar, dass die Grünen von einer Monopolstellung sprächen. Die Zahlen belegten, dass Knittel nicht die Position innehabe, den Preis in Fulda zu bestimmen.

 

08.11.2004 Fuldaer Zeitung

In der Presse 28.10.2004

Neue Hürde für die Billigtankstelle

Hohe Auflagen der Wasserbehörde für die Genehmigung der Knittel-Automatentankstelle am Fachmarktzentrum Kaiserwiesen

 

Der Landkreis Fulda hat für die so genannte Billigtankstelle der Firma Knittel im Wasserschutzgebiet der Kaiserwiesen eine Baugenehmigung erteilt, verlangt aber die Beschäftigung von Aufsichtspersonal für die Automatenstation. Knittel will durch Verhandlungen mit dem Regierungspräsidum erreichen, dass die Auflage wegfällt.

Der Fuldaer Mineralölhändler Knittel wollte in den Kaiserwiesen eine Tankstelle mit vier Zapfsäulen bauen. Die Station sollte mit moderner Technik, die an jeder Säule das Bezahlen mit EC-Karte erlaubt, und ohne Personal arbeiten. Auf dieser Basis, so die Kalkulation, sei es möglich, zwei Cent pro Liter unter dem Preis der Markentankstellen und einen Cent unter dem Jet-Preisniveau zu bleiben. Mit dem Vorstoß in das Billigsegment wollte das Unternehmen zusätzliche Marktanteile erobern.

Die Untere Wasserbehörde beim Landratsamt in Fulda hat nun hohe Hürden aufgebaut. Die Staatliche Abteilung des Landratsamtes verlangt, wie es in der Genehmigung heißt, „eine ständige Überwachung durch örtliches, ausreichend qualifiziertes Aufsichtspersonal“. Das Personal sei nötig, um „im Fall einer Havarie“ eine Notabschaltung vornehmen zu können.

„Unter diesen Auflagen ist die Tankstelle wirtschaftlich nicht darstellbar. Aus unserer Sicht ist der Bauantrag zwar nicht rechtlich, aber faktisch abgelehnt“, sagen die beiden Knittel-Geschäftsführer Udo Weber und Ulrich von Keitz unserer Zeitung. Die Widerspruchsbehörde für den Bescheid ist das Regierungspräsidium (RP) Kassel. Knittel will im Gespräch mit dem RP eine rasche Einigung suchen, gleichzeitig aber rechtliche Schritte vorbereiten, denn ohne Widerspruch wäre der Bescheid nach 30 Tagen rechtskräftig. „Wie wir genau vorgehen, steht noch nicht fest, aber klar ist, dass unser eigentliches Konzept so nicht umsetzbar ist“, sagt Weber.

Von Keitz unterstreicht den Willen des Unternehmens, die Tankstelle zu realisieren: „Seit einigen Monaten zahlen wir für das Grundstück Pacht an die Kaiserwiesen-Betriebsgesellschaft. Wir würden lieber heute als heute unseren Kraftstoff in den Kaiserwiesen verkaufen.“ Die Nachfrage der Kunden nach einem billigen Anbieter sei weiter groß. Gerade weil der Tankstellenmarkt durch den sinkenden Kraftstoffverbrauch insgesamt unter Druck stehe, wolle Knittel die Billigtankstelle.

Bis zu der jetzigen Baugenehmigung war es zwischen dem Unternehmen, der Stadt und dem Landkreis zu Irritationen gekommen, die das Projekt um mehr als ein halbes Jahr bremsten. Knittel und die Kaiserwiesen-Projektgesellschaft schlossen im Dezember 2003 einen Pachtvertrag über das bis heute ungenutzte, geschotterte Gelände am äußeren Ende der Parkplätze vor dem Fachmarktzentrum. Anfang März 2004 stellte Knittel einen Bauantrag bei der Stadt Fulda. Das Unternehmen wusste, dass sich der geplante Standort in einem Wasserschutzgebiet befindet. Da die Stadt Fulda in dem Flächennutzungsplan für die Kaiserwiesen jedoch –  mit der im September 2001 erteilten Zustimmung des Regierungspräsidiums – eine Tankstelle vorsah, hielt die Firma das Genehmigungsverfahren für unkompliziert.

Erst auf Nachfrage, so Weber, habe die Stadt Anfang Juli mitgeteilt, dass wegen des Wasserschutzgebietes eine Ausnahmegenehmigung notwendig sei. Diese Genehmigung habe das Unternehmen Anfang September beantragt.

Im Landratsamt erklärt Matthias Drinnenberg, Leiter der Staatlichen Abteilung, dass seine Behörde angenommen habe, dass die Firma Knittel gewusst habe, dass sie eine wasserwirtschaftliche Ausnahmegenehmigung braucht.

Ende April habe das Hessische Umweltministerium festgelegt, dass für das Ausnahmeverfahren der Landkreis Fulda und nicht das Regierungspräsidium Kassel zuständig sein solle – wo das Verfahren aber nun wohl doch ankommen wird.

Schon vor der Erteilung der Auflagen hatte Drinnenberg unserer Zeitung angedeutet, wie seine Mitarbeiter entscheiden würden: „Wir werden Auflagen erteilen, die das Projekt nicht verhindern, aber doch das sehr kostbare Gut Trinkwasser schützen werden.“

 

28.10.2004 Fuldaer Zeitung

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