Windenergie: Die tragende Kraft der Energiewende

Windkraft - KNITTEL

Auftakt zur Inforeihe „Erneuerbare Energien“

Das Ziel des Umweltbundesamtes ist klar formuliert: Bis zum Jahr 2050 sollen 100 % des Energiebedarfs in Deutschland aus erneuerbaren Energien wie Solar-, Bio- und Windenergie sowie Geothermie und Wasserkraft gedeckt werden. Tragende Säule dieser Energiewende ist die Windkraft, die heute bereits mehr als 12 % der gesamten deutschen Stromproduktion ausmacht. Doch was ist eigentlich erforderlich, um Windkraft nutzbar zu machen? Wo wird Windkraft ausgebaut? Was bedeutet regenerative Energie für den Endverbraucher? Bei KNITTEL erfahren Sie es.

Windkraft – der wichtigste Eckpfeiler der Energiewende

Immer mehr Energie wird in Deutschland durch Windkraft gewonnen. Mittlerweile verrichten mehr als 28.000 Windkraftanlagen in Deutschland ihren Dienst und erzeugen dabei mehr als 50.000 Megawatt (MW). Und das bei einem praktisch CO2-freien Betrieb. Zum Vergleich: Die acht noch aktiven Atomkraftwerke Deutschlands erzeugen eine Gesamtleistung von ca. 12.000 MW. Da die besten Windfelder auf dem Festland (Onsore) mittlerweile erschlossen sind, wird der künftige Ausbau weitestgehend auf sogenannten Offshore-Windanlagen auf offener See stattfinden. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Ausbau an Land abgeschlossen ist, denn bestehende Anlagen zu Land sollen durch neue, effizientere Anlagen ersetzt werden.

Wie Windkraftanlagen Strom erzeugen

Eine moderne Windkraftanlage besteht in der Regal aus einem Mast, einer Gondel, den Rotorblättern, einem Getriebe sowie der Rotorwelle, dem Generator und Steuerfahnen. Zur Stromerzeugung arbeitet die Windkraftanlage in der Regal nach dem Auftriebsprinzip. Die Bewegungsenergie des Windes wird hierbei von den Rotorblättern der Windkraftanlage, deren Durchmesser mitunter 120 m betragen kann, in eine Drehbewegung verwandelt. Diese Drehbewegung Treibt einen Generator im Inneren der Gondel ähnlich einem Dynamo an. Damit die Anlage Strom erzeugen kann, wird eine mittlere Windgeschwindigkeit von ca. 3 m/s benötigt.

Herausforderungen im Windkraftausbau

Ihrem Siegeszug zum Trotz, wird die Windkraftindustrie in verschiedenen Bereichen mit Problemen konfrontiert. Beispielsweise ist Windenergie nicht so zuverlässig, wie Atomkraft oder Braunkohle. Schließlich kann keine Energie produziert werden, wenn es Windstill ist. Deswegen arbeiten Wissenschaftler an der Stromspeicherung in chemischen Energieträgern wie Wasserstoff oder Methan, die in Hochzeiten produzierte, überschüssige Energie zur späteren Verwendung nutzbar machen. Dieses Verfahren soll eine Reserve an fossilen Brennstoffen überflüssig machen. Auch das Aufkommen von Bürgerbegehren gegen den Ausbau von Windkraftanlagen ist problematisch. Oftmals zeigt sich jedoch, dass es sehr hilfreich ist, Anwohner in den Planungsprozess miteinzubeziehen, wie Bernd Neddermann (Deutsches Windenergie-Institut) In einem Interview mit focus.de bekräftigt. „Viele Menschen sind überrascht, wie leise Windkrafturbinen [sic!] tatsächlich sind. Man muss einfach mal selbst hinhören. Rein gesetzlich darf die Lärmbelastung durch Windräder nicht höher als 45 Dezibel sein. Das entspricht etwa dem Brummen eines Kühlschranks“.

Strom aus Windkraft aus Verbrauchersicht

Um den Ausbau von erneuerbaren Energien zu finanzieren, wird die sogenannte EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) erhoben. Diese muss grundsätzlich von allen Stromverbrauchern gezahlt werden. Da die Beschaffungskosten jedoch sinken, müssen die Preise für Verbraucher nicht zwangsläufig steigen. Als regionaler Energieversorger ist das Thema Ökostrom auch für uns ein wichtiges Thema. Deswegen ist die KNITTEL-Gruppe nennenswert an der Stromproduktion der AVIA-Gruppe beteiligt. Mit zurzeit vier Windkraftanlagen kann Strom mit ca. 8 MW Gesamtleistung in das Netz eingespeist werden. So kann AVIA als Stromanbieter in etwa 6.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Hier finden Sie weitere Informationen zu AVIA-Strom von KNITTEL:

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